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Veganer Küchenzauber

Blumenkohl-Wings nach US-Art mit scharfer Buffalo-Sauce

Blumenkohl-Wings nach US-Art: knusprig paniert aus dem Airfryer, getränkt in Buffalo-Sauce und serviert mit veganem Ranch-Dip und kalten Selleriestangen.

Redaktion Veganer Küchenzauber · · 3 Min. Lesezeit · Fertig in 40 Min.

Zum Rezept100 % vegan
Blumenkohl-Wings nach US-Art mit scharfer Buffalo-Sauce

Chicken Wings gehören in den USA zum Football-Abend wie Chips zum Fernsehsessel. Die bekannteste Variante, die Buffalo Wings, stammt der verbreiteten Überlieferung nach aus der Anchor Bar in Buffalo im Bundesstaat New York, wo sie in den 1960er-Jahren erstmals serviert worden sein sollen. Das Prinzip ist simpel: frittierte Hähnchenflügel, getränkt in einer Sauce aus scharfer Chilisauce und geschmolzener Butter, dazu Selleriestangen und ein kühler Dip. Die pflanzliche Version mit Blumenkohl hat sich vom Trendrezept zu einem echten Klassiker entwickelt.

Warum gerade Blumenkohl?

Blumenkohlröschen haben ungefähr die Größe von Wings, eine zerklüftete Oberfläche, an der Sauce hervorragend haftet, und einen milden Eigengeschmack, der sich der Würze unterordnet. Beim Garen werden sie innen zart, ohne zu zerfallen – vorausgesetzt, man schneidet sie nicht zu klein. Röschen von etwa vier Zentimetern sind ideal.

Teig oder Panade?

Es gibt zwei Schulen. Die eine taucht die Röschen nur in einen dünnflüssigen Teig aus Mehl, Pflanzenmilch und Gewürzen, die andere wendet sie danach zusätzlich in Panko. Die reine Teigvariante wird zarter und saugt die Sauce gut auf, die Panko-Variante bleibt knuspriger, auch wenn sie mit Sauce überzogen wird. Für den Airfryer empfehlen wir Panko, weil die heiße Luft die Brösel gleichmäßig bräunt, ohne dass viel Öl nötig ist.

Wichtig ist, die Röschen nach dem Panieren nicht zu dicht in den Korb zu legen. Was sich berührt, bleibt an den Kontaktstellen weich. Lieber in zwei Runden arbeiten.

Die Sauce macht's

Klassische Buffalo-Sauce besteht im Kern aus einer essigbetonten Cayenne-Chilisauce und Butter. Für die vegane Variante ersetzt Pflanzenmargarine die Butter, ein Teelöffel Ahornsirup rundet ab. Das Fett ist kein Beiwerk: Es mildert die Schärfe und sorgt dafür, dass die Sauce glänzend an den Röschen haftet. Wer es weniger scharf mag, streckt die Chilisauce mit etwas Tomatenketchup.

Entscheidend ist der Zeitpunkt. Die Sauce kommt erst kurz vor dem Servieren über die Röschen, danach dürfen sie für zwei Minuten zurück in den Airfryer, damit die Sauce leicht anzieht. Länger sollte man nicht warten, sonst weicht die Panade auf.

Als Inspiration für weitere Gerichte aus der Heißluftfritteuse im amerikanischen Stil lohnt sich ein Besuch auf recipes-for-airfryer.com, wo zahlreiche englischsprachige Rezepte gesammelt sind – viele davon lassen sich ohne großen Aufwand vegan umsetzen.

Das Rezept

100 % vegan

Buffalo-Blumenkohl aus dem Airfryer

Vorbereitung
20 Min.
Garzeit
20 Min.
Gesamt
40 Min.
Menge
3 Portionen

Zutaten

Tipp: Abhaken, was schon bereitsteht.

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl in etwa 4 cm große Röschen teilen.
  2. Mehl, Sojamilch, Knoblauchpulver, Paprikapulver und Salz zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Die Röschen durch den Teig ziehen, kurz abtropfen lassen und in Panko wenden.
  4. Im Airfryer bei 190 °C 16 bis 18 Minuten garen, nach der Hälfte der Zeit wenden.
  5. Margarine schmelzen und mit Chilisauce und Ahornsirup verrühren.
  6. Die Röschen in der Sauce schwenken und für 2 Minuten zurück in den Airfryer geben.

Dip und Beilagen

In den USA gibt es zu Buffalo Wings traditionell einen Blauschimmelkäse-Dip oder Ranch-Dressing. Ein veganer Ranch gelingt mit Sojajoghurt, etwas veganer Mayonnaise, Knoblauch, Zwiebelpulver, Dill, Schnittlauch und einem Spritzer Zitrone. Dazu gehören kalte Sellerie- und Karottenstifte, die nach jedem scharfen Bissen für Abkühlung sorgen.